Auf Grund der aktuellen Lage bleibt das Theaterschiff geschlossen,

daher müssen die kommenden Veranstaltungen leider entfallen.

        Dies gilt vorraussichtlich bis zum 03. Mai 2020.

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Liebes Publikum,
es ist nun schon drei Wochen her, dass auch wir unseren Vorstellungsbetrieb
aufgrund der Corona-Pandemie einstellen mussten. Der „Shutdown“ hat alle hart
getroffen, so auch uns. Wir waren mitten in den Endproben für unsere große
Spielzeitproduktion „Blitzschlag“, drei Tage später wäre die Premiere gewesen.

Wir haben ein Stück über Krebs gemacht und wurden von einer Pandemie gestoppt.
Ganz ähnliche Fragen, ganz ähnliche Konflikte kamen da plötzlich von außen auf uns zu
und standen mitten in der Produktion, mitten unter uns, polarisierten das Team. Was
tun? Wie umgehen mit der unsichtbaren lebensbedrohlichen Gefahr?

Ausgehend von Erfahrungen und Selbstaussagen von Menschen, die an Krebs erkrankt
sind, und fachlich begleitet von einer Onkologin, hatte sich bis dahin unser Team seit
Oktober 2019 intensiv damit auseinandergesetzt, was es heißt, sich mit einer
lebensbedrohlichen Krankheit konfrontiert zu sehen. Wie geht man mit dem Schock, der
Angst, der Bedrohung um? Welche Fragen stellen sich in dieser Ausnahmesituation?
Was macht eine lebensbedrohliche Erkrankung mit der eigenen Identität, mit dem
eigenen Ich? Welchen Sinn haben Leben und Sterben?
Die wichtigste Erfahrung unserer Auseinandersetzung mit „Krebs“ war, welche großen
Kraftreserven und erstaunliche Ressourcen entstehen können, wenn der betroffene
Mensch nicht in die Angst gehen muss, sondern im Vertrauen bleiben kann.
Im Vertrauen zu sich selbst und zu dem Leben an sich. Mit dieser durchlebten Erkenntnis
aus dem Krebsstück bewältigten wir auch als Team gemeinsam die erste „Corona-
Schockphase“. Den Weg dahin beschreibt unser Stück.

Durch „Corona“ sind Krebspatienten nicht mehr „allein“, sondern es hat jetzt jeder
erwachsene Mensch eine eigene Erfahrung mit der existenziellen Bedrohung durch eine
Krankheit gemacht. Wir würden uns, sobald wir wieder spielen dürfen, viele
Zuschauerinnen und Zuschauer wünschen, um in einen Austausch darüber kommen
zu können: gegen die Angst und für die Kraft des Lebens.

Ihre Martina König
Künstlerische Leitung THEATERSCHIFF

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Wie wir diesen Verlust ausgleichen können, ist derzeit noch komplett unklar.
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