Unzähmbar - Klassik für den Frieden

Konzertreihe in der Französischen Kirche Potsdam
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Kollektiv „Unzähmbar“ & Friends

Das vierte Konzert der Reihe „Unzähmbar- Klassik und Lyrik für den Frieden“ nimmt den Friedensgedanken noch einmal von einer anderen Seite auf: „gemeinsam“ ist das Kernthema des Abends. Das gesamte internationale Kollektiv „Unzähmbar“ wird an diesem Abend mit Werken von Bach, Chopin, Bizet, Piazola, Laccasax zu erleben sein, um einen großen Bogen von der Klassik bis hin zu der zeitgenössischen Musik zu schlagen, begleitet von Liebeslyrik der Weltliteratur. Das große Finale gestalten alle KünstlerInnen gemeinsam. Als Gast ist der Tänzer und Choreograf Alexander Abdukarimov angekündigt.

Kritik des Tagesspiegel von Astrid Priebs-Tröger

Bericht des Studio 3 - Live aus Babelsberg (10.11.2023 im RBB) Youtube

Über die MusikerInnen:

Andrej Lakisov
studierte Saxophon. Er beherrscht außerdem verschiedene Holzblasinstrumente, Gitarre, Klavier und hat sich als Sänger in der Liedermacherszene einen Namen gemacht. Er ist Preisträger des Yamaha Wettbewerbes in Mannheim. Er trat bei dem Münchner Opernfestspielen und dem Stolberger Musiksommer auf, arbeitete mit der Kammersymphonie, der Komischen Oper Berlin und dem Origen- Festival zusammen. Neben der klassischen Musik und Solo Partiten von J.S.Bach widmete er sich auch dem Jazz und der Weltmusik, Klezmer, Balkanmusik, Folklore, Reggae und Ska.
Er gründete zusammen mit T. Sattarov das Ensemble „Laccasax“. Es erschienen die Alben „Passe Partout“ und „In Music at Home“. 2016 eröffnete er seine eigene Konzertreihe „Ungezähmte Klassik“ in Berlin. Sie gab Martina König, der künstlerischen Leiterin des Theaterschiffes die Inspiration für „Unzähmbar- Klassik und Lyrik für den Frieden“ in der Französischen Kirche Potsdam.

„ ..noch nie hatte ich einen Saxophonisten wie Andrey Lakisov gehört, der in schwindelerregenden Höhen den Klarinettenton von Giora Feidman so perfekt zitiert hat, mit all den kleinen Glissandi, Schwebungen und Schmatzern, die dazugehören.“
Thomas Heyn, Grüner Baum Wandlitz

Ulugbek Palvanov
studierte Klavier, ist Gewinner der International Piano Competition in Bishkek/ in Porto/ in Tbilisi/ Israel, des Ferucci Busoni Wettbewerbes in Bozen, des Steinway Wettbewerbes in Berlin, des Schumann- Wettbewerbes in Zwickau, einer Silbermedaille bei den Global Music Awards in den USA. Er wurde mit dem Kulturpreis des Deutschen Johanniter Orden für seine herausragenden Leistungen in der Bundesrepublik ausgezeichnet.
Er tritt als Solist in ganz Europa, den USA , Japan, Russland , dem Kyoto Music Festival und dem Newport Festival auf.

„Ulugbek Palvanov gehört zu den herausragenden Klaviertalenten seiner Generation und hat in europäischen und außereuropäischen Konzertsälen die Menschen mit seinem Spiel verzaubert. Er gehört zu den großen Virtuosen unserer Zeit und er wird oft als Tastenlöwe bezeichnet... Er ist nicht nur seiner fulminanten Virtuosität wegen ein Pianist den man nicht verpassen sollte. 'In seinem Spiel vereinen sich poetisches Denken und Hineinfühlen in die Musik mit einem brillianten Anschlag! Weich und romantisch gräbt er dunkle und grüblerische Klänge aus, um sich sodann in blitzschnellen Läufern zu verlieren'...schwärmen Kenner.“
Klaus Hellwig, UDK

Gennady Tkachenko-Papizh
studierte Schauspiel. Er arbeitete als Sänger, Stimmimitator und Vokalist, Komiker, Clown, Film- und Theaterschauspieler. Er hat in den „Got Talent“ Shows in Großbritannien, Griechenland, Deutschland, Rumänien und in der Ukraine jedes Mal den „Golden Buzzer“ erhalten. Er gewann den „Georgias`s Got Talent“, sang danach in Stadien voller Menschen. Auf youtoube hat er 40 Millionen Viewer insgesamt auf allen sozialen Medien 300 Millionen Viewer. 2013 gewann er den Publikumspreis „Goldene Statuette“ des Internationalen Festivals der Parodien, 2016 wurde er bester Schauspieler des Internationalen Tschechow Theaterfestivals.

Er arbeitete mit Ekaterina Shelehova, Andreas OM, Zarina Olox Kopyrina und Djivan Gasparyan zusammen. 2021 erschien sein Album „Love is all around“. Er beherrscht leise, melancholische Töne ebenso wie laute Komik. Er verfügt über die Tiefe klassischer Schauspielkunst und den wandelbaren Körper eines Zirkusartisten. Das wichtigste Element ist jedoch seine Stimme. Er beherrscht sie auf einzigartige Weise, von einer Mischung aus Geräusch- Soundimitation mit kraftvollen Stimmklängen bis hin zu großen klassischen Arien. Sie ist eine hörerlebnisreiche musikalischen Performance, ein Gesamtkunstwerk, eine waghalsige Stimmakrobatik, im Bariton, Tenor oder Sopran,oder Imitation von Möwen, Naturgeräuschen, Musikinstrumenten....

„Gennady Tkachenko-Papizhs Auftritt bei "Georgia's Got Talent" löste beim Publikum und bei Ruska Makashvili, einer Jurorin der Show, begeisterte Reaktionen aus...der Auftritt...den er mit der feierlichen Intonation "Versuchen wir zu fühlen, was die Mutter Erde uns sagen will" begann, hinterließ einen tieferen Eindruck....“
Sam Borden May 2 2016, The New York Times

Nadezda Tseluykina
Studierte Komposition und Klavier, erhielt mehrere nationale und internationale Preise und Auszeichnungen, u.a. den DAAD Preis und den Steinway Förderpreis.
Als Solistin und Kammermusikerin ist sie quer durch Europa und auf internationalen Festivals unterwegs, arbeitete mit dem Dirigenten Kirill Petrenko zusammen.
Sie ist bekannt durch ihre starke Interpretation der „Goldberg- Variationen“ von J.S.Bach, aber sie bestreitet auch immer wieder Uraufführungen neuer Kompositionen.

„..glasklar, virtuos, spielerisch und ausdrucksvoll bewältigte sie das teuflisch schwere Werk“
Babett Kaiserkern, Tagesspiegel

„..ein Höhepunkt des Festivals ist das Klavierkonzert von Nadezda Tseluykina..rhythmisch klar, ausdrucksvoll und kraftvoll.“
Carmen Gräf, Positionen, Texte zu aktueller Musik

Bernd Gesell
Nach seiner Karriere als Gitarrist und Bassist in verschiedenen Folkbands studierte er Bass.
Er arbeitete in Theaterprojekten, als Musiker am Deutschen Theater und an der Volksbühne. Er tourte durch Europa und die USA mit den Bands JAMS, Folkrock Katjusha Kozubek, Klezmer Juhle- Manger- Jazzband, Jazzin Hot Fellows, Swing& Latin Würzebesser Quartett, Modern Jazz Quinteto, Tango Nuevo Leipzig, Rüdiger Oppermanns „Karawane“, Worldmusic KaroVan, Armenian Folk Jazz Grand Orchester Berlin. Er ist einer der gefragtesten deutscher Bassisten.

„Und noch nie habe ich einen Bassisten wie Bernd Gesell gehört, der mit mehrfach springendem Bassbogen so virtuos umging, als müsste er Schostakowitsch in der Philharmonie spielen und zwar auf der Geige.“ Thomas Heyn, Konzertraum Grüner Baum, Wandlitz

Timofey Sattarov
Studierte Akkordeon. Er arbeitete in dem Berliner Rundfunk- Symphonieorchester, mit den Berliner Philharmonikern, in der Semperoper Dresden, in der Neuköllner Oper, dem Berliner Ensemble, der Bayrischen Staatsoper Dresden und dem Baletto Civile in Parma, Italien. Er gewann etliche Akkordeon- Wettbewerbe, trat in Frankreich, Italien, Luxemburg, Russland, in der Schweiz und in dem Irak auf. Er war Stipendiat des Vereines „Jehudi Menuhin Live Musik Now“. Er ist Mitbegründer des Trio „Laccasax“, arrangierte und komponierte dafür zahlreiche Stücke.
Er widmet sich schon lange dem Ziel, den Ruf des Akkordeons in der klassischen Szene zu verbessern.

„Und noch nie habe ich so einen rasant schnellen, geschickten Bajanspieler gehört wie Timofey Sattarov, bei dem die Geschwindigkeit und Virtuosität aber eben nicht nur Fingerfertigkeit ist, sondern im Dienste musikalischer Zusammenhänge steht“
Thomas Heyn, Konzertraum Grüner Baum, Wandlitz

 

Über die Schauspielerinnen:

Andrea Brose
Studierte Schauspiel. Sie ist seit über dreißig Jahren als Sprecherin und Schauspielerin für Theater, Film und Fernsehen tätig. Sie spielte für das Kinder und Jugendtheater Rote Grütze Berlin, dasTheater Strahl Berlin, das Theater Havarie, dessen Mitbegründerin sie war, für das Hans-Otto-Theater Potsdam , das Theater Poetenpack, das Theaterschiff Potsdam. Vor der Kamera arbeitete sie unter anderem mit den Regisseuren Carlo Rola, Christian Petzold, Andreas Dresen, Christoph Walz. Sie spielte u. a. in den TV Produktionen „Tatort: Borowski und das Land zwischen den Meeren“, Ella Schön“ , "Blutige Anfänger“, „Ivie wie Ivie“ und in der Netflixserie „KLEO“.

Larisa T. Papizh
Absolvierte eine schulbegleitende Schauspielausbildung, die sie mit Bravour bestand. Sie gewann den ersten Preis beim Stadttheaterwettbewerb und studierte später Wirtschaft und Ökonomie. Sie war an mehreren internationalen Kunstprojekten beteiligt: dem „Ship of Fools“ mit dem weltbekannten Clown Slava Polunin in Russland, dem „Horizont Art Festival „Sound of Nature“ in Australien und dem „Anti Burnout- Festival in Italien. Sie begleitete verschiedene Bühnenprojekte als Moderatorin. Derzeit ist sie als Controllerin für den Vivantes Konzern tätig. Die Poesie und ihre Liebe zu der Kunst und der Bühne bleiben jedoch ihre große Leidenschaft.


Gennady Tkachenko-Papizh (voice)

Andrej Lakisov (sax)

Ulugbek Palvanov (piano)

Andrea Brose und Larisa T. Papizh
lesen Liebeslyrik (Teil 3)

Termin: Freitag, 08.12.2023 um 19:30 Uhr in der Französischen Kirche Potsdam

TICKETS: VVK: 28 € (erm. 18 €) | Abendkasse 30 € (erm. 20 €)


Mehr zum Hintergrund und zur Entstehung erfahren: „Unzähmbar-Klassik und Lyrik für den Frieden“

Weitere Termine:

Sa 30.09.2023 um 19:30 Uhr in der Französischen Kirche Potsdam
Trio Laccasax
Konzert & Lyrik (Teil 1)

Fr 20.10.2023 um 19:30 Uhr in der Französischen Kirche Potsdam
Soloklavierkonzert
Konzert & Lyrik (Teil 2)

Sa 11.11.2023 um 19:30 Uhr in der Französischen Kirche Potsdam
Klassik-Klangperformance
Konzert & Lyrik (Teil 3)

Trailer
Tickets

Fotos: (c) Adam Eye, R.Carus, U.Palvanov, U.Henning, L.T.Papizh

Öffnungszeiten:  jeweils ab einer Stunde vor Veranstaltungsbeginn
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