Endspiel

von Samuel Beckett
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Nach einer großen Katastrophe ist ein Teil der Welt vernichtet. Die Zivilisation ist zerfallen. Schon droht eine neue Gefahr, die demnächst das endgültige Ende der Menschheit herbeiführen wird. Drei Menschen leben von der Außenwelt abgeschottet. Sie werden beherrscht vom blinden und gelähmten Hamm, der im Rollstuhl sitzt und die Anderen tyrannisiert in einem „vonjeher verlorenen Endspiel“. Die Beziehung ist sowohl von gegenseitiger Abneigung wie von gleichzeitiger Abhängigkeit geprägt. Würde Clov seinen Herrn verlassen, müsste dieser sterben, da Clov als einziger der Überlebenden ihn betreuen kann. Den Weg zu den Lebensmitteln allerdings kennt nur Hamm.

Samuel Becketts Endspiel gilt als absurdes Theater, dessen zentrales Thema Einsamkeit, Depression und eine dadurch bedingte Handlungsunfähigkeit mit schwarzem englischen Humor verhandelt – ein lähmender Zustand durch Isolation und Angst vor dem „Außen“, den viele Menschen in den letzten Monaten selbst erfahren mussten.

PREMIERE: Samstag 30.04.2022

Es spielen: Rüdiger Braun, Karen Schneeweiss-Voigt, Barbara Schaffernicht
Regie: Marcel Pomplun
Ausstattung: Thomas Gabriel

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Öffnungszeiten:  jeweils ab einer Stunde vor Veranstaltungsbeginn
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